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2500 bei Maifeier in Nürnberg

Zusammen mit mindestens 2500 weiteren RevolutionärInnen feierte eine 5-köpfige Delegation von ['solid] Weiden beim Internationalistischen Straßenfest in Nürnberg. Für´s leibliche Wohl war bestens gesorgt - an diversen Ständen konnte man sich mit Falafel, Bratwurst & Co versorgen. Auch das geistige Wohl kam nicht zu kurz; so waren alle im süddeutschen Raum bedeutsamen linken Organisationen mit Infotischen vertreten - natürlich auch ['solid]. Im Festzelt traten mehrere KünstlerInnen auf, u.a. Holger Burner, der schon während der Revolutionären Mai-Demo vor dem Fest auf dem Lauti-Wagen lautstark war und dabei den DGB aufforderte, darüber nachzudenken, warum wohl die jungen Leute lieber bei dieser Demo mitliefen anstatt bei den DGB-Kundgebungen zu sein...ein Aufruf an den DGB, viel stärker und kämpferischer die Interessen der ArbeiterInnen und Angestellten zu wahren. Alles in allem ein gelungener Ausflug nach Franken, auch wenn die Polizei mal kurzzeitig mit martialischem Auftreten provozierte...um ein Eindringen der Polizei aufs Festgelände zu erschweren, wurde auf der Straße ein kleines Lagerfeuer errichtet. indymedia

Auch in Weiden waren wir aktiv - dieses Transpi hing eine knappe Woche lang am Gerüst der alten Post in der Weidner Bahnhofstraße:


16.11.09 JU-Chef erhält Negativpreis von ['solid] Bayern

Am Rande der Landesmitgliederversammlung Jungen Union Bayern wurde am Samstag der alte und neue Vorsitzende Stefan Müller mit dem ersten Hummer&Sichel-Preis der Linksjugend ['solid] Bayern ausgezeichnet. Es handelt sich dabei um einen Negativpreis, der ab 2009 jährlich an Personen oder Organisationen verliehen wird, die sich durch besonders reaktionäre und rückschrittliche Aktionen oder Verhaltensweisen hervorgetan haben.
Philip Lobenhofer, Sprecher von ['solid] Weiden, der die Trophäe übergab, meinte dazu: "Es gibt natürlich tausend Gründe warum die JU einen Negativpreis verdient hätte. Ich nenne nur mal die Homophobie, den Militarismus und Nationalismus sowie die nicht erfolgte Nazi-Vergangenheitsbewältigung - stellvertretend für die gesamte Union."
Müller selbst nahm die Ehrung sichtlich irritiert zur Kenntnis.

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